Galerie Raum mit Licht

 

GALERIE

Die Galerie Raum mit Licht steht für die konsequente Auseinandersetzung mit österreichischen und internationalen KünstlerInnen, die auf unterschiedliche Weise in dem und mit dem Medium der Photographie arbeiten und spezifisch dessen Grenzen ausloten, erweitern und neu definieren. Es geht nicht um das photographische Ab/Bild im herkömmlichen Sinne, sondern um die Möglichkeiten des Mediums, was auch die Auseinandersetzung mit found footage, Collage oder Zeichnung inkludiert.

Entlang der programmatischen Forderung nach einer Verknüpfung von skulpturalen Räumen  - die stets auch architektonische, soziale und körperliche  Räume sind - und photographischen Oberflächen stellt die Galerie künstlerische Positionen in den Vordergrund, deren Gestaltung des Räumlichen und Setzung des Photographischen die formalen Bedingungen ihrer diskursiven und technischen Entstehung aufdecken. Anstelle der dokumentarischen Abbildung und Reproduktion atmosphärischer Bildräume wird die Transformation der Wirklichkeit als Erscheinendes im Medium der Photographie thematisiert. Vom Einfall des Lichts in die Textur des Bildes, über die Verdichtung der Oberfläche zu einem inneren Raum, bis hin zur Auflösung der Rahmenbedingungen und der Verselbstständigung des Werkcharakters – im Mittelpunkt des Interesses steht das Bild als Ausdruck und Endprodukt eines künstlerischen Prozesses. Als Raum zur Erforschung dieser Prozesse setzt die Galerie ihren Schwerpunkt auf die Sammlung und Ausstellung jener Werke, welche die unscheinbaren Widersprüche des Alltäglichen reflexiv entwickeln und die Dynamik zwischen der Dauer einer Installation und der Geschichte ihrer Entstehung verständlich machen.

Die Galerie definiert sich als Raum für die vielseitigen Ausdrucksformen des photographischen Bildes. Dieses wird in seinen verschiedenartigen Ausformungen als Objekt der Untersuchungen ans Licht gebracht, um die transitorische Medialität des Wirklichen innerhalb der Grenzen der Repräsentation spürbar zu machen und erzählt somit auch über die Bildung und den Wandel von Identitäten. 

Kontakt: Josephine Wagner