PRINZGAU/podgorschek »DINGKUNST«
Vernissage: 29.11.2006
Ausstellungsdauer: 30.11 - 29.12.2006

Hätten PRINZGAU/podgorschek die Wahl zwischen Vorhandenem und Fehlendem, würden sie sich für das Fehlende entscheiden. Die Ausstellung in der Galerie Licht mit Raum zeigt eine Übersicht an Zeichnungen, Entwürfen, Fotographien und Konzepten der letzten Jahre. Zu sehen sind durchgeführte Projekte sowie im Raum stehende Konzepte und Beobachtungen, deren Inhalte sich auf aktuelle Lebenswelten wie ökologische, politische Situationen beziehen.
„ PRINZGAU/podgorschek entwerfen und projizieren in ihrer Arbeit gleichsam eine angewandte „Kritik am Alltagsleben“, indem sie das in einer schier überbordenden Anzahl von Skizzen und Objekten, Modellen und Projekten, erheben sie zugleich Anklage gegen die ökonomischen Strategien, aus denen dieser Alltag erwächst. Es ist eine nachhaltige, antiöknomische Methode, die dieser Prozesse und Entwürfe hervorbringt, ein Spiel, das oft auch doppelt dem Wortsinn von Bergriffen nachgebaut und den Effekten der Gestaltung sozusagen beim Entstehen zusieht. „ Georg Schöllhammer, Fadenbrand, Werkschau centrum für Gegenwartskunst Linz.
Ein gesplisster Alu-Stab um Haare aus dem Gulli zu entfernen oder die monumentale Umkehrung einer Autobahnbrücke mit Stau nach unten sind das Programm. Größen und Dimensionen spielen in den Konzepten eine periphere Rolle. Dingkunst als Wortspiel beschreibt einen allgemein Zustand.
Große Materialschlachten finden andernorts statt. Es sind die Dinge, Wortspiele und Materialitäten, welche als Werkzeug von PRINZGAU/podgorschek beharrlich und oftmals ironisch gewendet die Aussagen treffen.
Rosabell Hirschhorn, 2006
„ PRINZGAU/podgorschek entwerfen und projizieren in ihrer Arbeit gleichsam eine angewandte „Kritik am Alltagsleben“, indem sie das in einer schier überbordenden Anzahl von Skizzen und Objekten, Modellen und Projekten, erheben sie zugleich Anklage gegen die ökonomischen Strategien, aus denen dieser Alltag erwächst. Es ist eine nachhaltige, antiöknomische Methode, die dieser Prozesse und Entwürfe hervorbringt, ein Spiel, das oft auch doppelt dem Wortsinn von Bergriffen nachgebaut und den Effekten der Gestaltung sozusagen beim Entstehen zusieht. „ Georg Schöllhammer, Fadenbrand, Werkschau centrum für Gegenwartskunst Linz.
Ein gesplisster Alu-Stab um Haare aus dem Gulli zu entfernen oder die monumentale Umkehrung einer Autobahnbrücke mit Stau nach unten sind das Programm. Größen und Dimensionen spielen in den Konzepten eine periphere Rolle. Dingkunst als Wortspiel beschreibt einen allgemein Zustand.
Große Materialschlachten finden andernorts statt. Es sind die Dinge, Wortspiele und Materialitäten, welche als Werkzeug von PRINZGAU/podgorschek beharrlich und oftmals ironisch gewendet die Aussagen treffen.
Rosabell Hirschhorn, 2006